Zwischen Dünen und Meer: Die 7.Klassen auf Norderney
Am Montag vergangener Woche sind die 7. Klassen gemeinsam mit ihren Klassenlehrern Frau Schade und Herrn König sowie Herrn Ewers und Frau Kempen zu einer fünftägigen Klassenfahrt auf die Nordseeinsel Norderney aufgebrochen. Früh am Morgen startete die Gruppe mit dem Bus in Richtung Norddeich. Von dort aus setzte die Fähre die Reisenden zur Insel über. Trotz einer regnerischen und windigen Überfahrt erreichten alle am Nachmittag wohlbehalten Norderney. Pünktlich zur Ankunft klarte das Wetter auf, sodass der Fußmarsch zur Jugendherberge bei Sonnenschein angetreten werden konnte. Nach der Zimmerverteilung und einem stärkenden Abendessen zog es alle direkt zum Strand, um den ersten Sonnenuntergang auf der Insel zu erleben. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler jedoch von kräftigem Wind empfangen. Tapfer hielten alle dem Wetter stand, auch wenn viele durchgefroren den Rückweg zur Jugendherberge antraten.
Am zweiten Tag ging es nach einem frühen Frühstück zu Fuß in Richtung Wattenmeer. Dort begrüßte der Wattführer Eduard die Gruppe mit einem kräftigen, aber herzlichen „Moin“. Während der Wattwanderung erhielten die Schüler:innen spannende und lehrreiche Einblicke in den Lebensraum Wattenmeer. Unter anderem grub der Wattführer den „Wattwurm Willi“ aus, so dass die Jugendlichen den Sandwurm aus der Nähe betrachten konnten. Drei mutige Schüler:innen trauten sich sogar, Willi und seine Artgenossen vorsichtig in die Hand zu nehmen und sie anschließend behutsam wieder ins Watt zurückzusetzen. Die am Vortag gesichtete Robbe ließ sich an diesem Tag leider nicht erneut blicken. Dafür konnten zahlreiche Muschelschalen gesammelt und Einsiedlerkrebse sowie die Laichballen der Wattwürmer gefunden werden. Im Anschluss ging es zurück zur Jugendherberge, wo zunächst etwas Freizeit auf dem Programm stand. Nach dem Abendessen konnten die Schüler:innen zwischen einem Spieleabend und einem Kinoabend wählen.
Am dritten Tag erkundeten die Klassen die Insel mit dem Fahrrad. Am Leuchtturm angekommen, erklomm etwa die Hälfte der Gruppe die 252 Stufen, um mit einer beeindruckenden Rundumsicht über Norderney belohnt zu werden. Anschließend führte die Tour weiter zum Ostende der Insel. Dort erkundeten die Heranwachsenden zu Fuß die Dünenlandschaft und nahmen am Strand ein kleines Sonnenbad. Einige kälteerprobte und wagemutige Schüler nutzten die Gelegenheit, die Wassertemperatur selbst zu testen. Den Abschluss der Radtour bildete eine wohlverdiente Belohnung in Form von besonders leckerem Frieseneis.
Der vierte Tag begann mit einer Stadtrallye. Dabei konnten die Jugendlichen die Insel noch intensiver kennenlernen und zugleich ihre Kreativität unter Beweis stellen: Die Gruppe, die das originellste Foto von sich und einer der gesuchten Sehenswürdigkeiten machte, durfte sich über einen Preis freuen. Am Nachmittag stand Minigolf auf dem Programm, bei dem viele ihr sportliches Geschick zeigten. Am Abend ließen alle gemeinsam den Tag noch einmal am Strand ausklingen, bevor es ans Packen ging, da am nächsten Morgen bereits die Heimreise anstand.