Zwischen Faszination und Fake: KI-Workshop von Google für den Sowi GK
Der Q1 GK Sozialwissenschaften hatte die Gelegenheit, an einer exklusiven KI-Schulung durch Mitarbeiter: innen im Auftrag von Google teilzunehmen. Dabei lernten wir, was moderne Sprach- und Bildmodelle wirklich leisten – und wo die Gefahren lauern. Organisiert wurde das Event direkt vom MediaMarkt-Filialleiter Lukas Tuschl, der uns in seinen Seminarraum einlud, um dort von Google-Mitarbeitern geschult zu werden.
Durch die Veranstaltung führten die beiden Experten „Prof. Falkdroid“ und „Dr. Dr. Eldroid“ (Pseudonyme). Sie erläuterten uns, wie moderne KIs arbeiten. In interaktiven Übungen konnten wir einige Tools selbst ausprobieren und (teils schockierende!) Erkenntnisse gewinnen:
• Magie per Klick: Mit Funktionen wie Nano Banana oder dem magischen Radierer in Google Fotos ließen wir Personen und Gegenstände spurlos aus Bildern verschwinden oder wie von Zauberhand an völlig anderen Plätzen wieder auftauchen. Wir wurden auf unseren Fotos sogar selbst zu Superhelden, die durch die Luft fliegen können.
• Viel erfunden, wenig belegt: Bei der Überprüfung der KI-Antworten wurde deutlich, wie gering der quellenbasierte Anteil der Daten oft ist. Die Funktion „Antwort überprüfen“ in der Gemini-App werden wir daher sicherlich in Zukunft oft nutzen.
• Digitale Wasserzeichen: Neu war uns auch die Funktion „@synthid“ (Google SynthID), die hilft, KI-generierte Inhalte und Bilder als solche zu identifizieren. Sie kann uns helfen, deep fakes zu erkennen.
• Circle-to-Search oder der direkte Weg in die Shopping-Falle: Ein Objekt auf dem Smartphone-Bildschirm wird einfach eingekreist, und die KI sucht sofort nach dem passenden Produkt im Netz. Dies hat bereits dazu geführt, dass Teenager die Outfits ihrer Lieblingsstars mit einem Klick in Sekundenschnelle für teures Geld nachbestellt haben.
Unser Fazit: Die Möglichkeiten sind enorm, aber der kritische Umgang mit den Möglichkeiten der KI ist wichtig.
Ein großes Dankeschön geht an Herrn Tuschl für dieses tolle Angebot. Ebenso bedanken wir uns herzlich bei Herrn Brintrup, Lippstadts Zentrenmanager, der uns diese großartige Chance und den Kontakt überhaupt erst vermittelt hat!