„Wählen wie die Großen“, das ist der Gedanke der Juniorwahl kurz zusammengefasst. Die meisten Schüler*innen sind bei der echten Landtagswahl am Sonntag noch nicht wahlberechtigt, aber bei dem Schulprojekt „Juniorwahl“ lernen auch die minderjährigen Schüler*innen, wie der Gang zur Wahlurne abläuft.

Bei uns am GSO fand  die  Juniorwahl am Donnerstag vor der Landtagswahl statt. Wahlberechtigt waren unsere Klassen und Stufen 7-Q1 und insgesamt lag die Wahlbeteiligung bei 68 Prozent. Eine Besonderheit gab es allerdings bei diesem Durchlauf: Die Jahrgangsstufen 8 und Q1 haben aus organisatorischen Gründen zum ersten Mal per Briefwahl an der Juniorwahl teilgenommen.

Die Schüler*innen, die als Wahlhelfer*innen eingesetzt waren, hatten einiges zu tun: Sie richteten einen Klassenraum zum Wahlraum her, versiegelten die Wahlurne und waren dann am Vormittag für die Ausgabe der Stimmzettel an die wahlberechtigte Schülerschaft zuständig.

Mithilfe einer Auszählungsliste wurde nach der Schließung des Wahllokals das Wahlergebnis ermittelt und an die Juniorwahl-Organisatoren geschickt. Öffentlich einsehbar ist das Ergebnis ab Sonntagabend nach der Landtagswahl auf der Webseite www.juniorwahl.de

„Politik muss zum Anfassen sein.“ Mit diesen Worten begrüßte Jörg Blöming (MdL) unsere Schülerschaft bei seinem Besuch am GSO. Für unsere Schüler*innen der Jahrgangsstufen 7-Q1 nahm sich der Vertreter unseres Wahlkreises einen Vormittag Zeit, um ihnen Informationen aus erster Hand rund um die Landespolitik und den Alltag eines Landtagsabgeordneten zu präsentieren.

Auf seine ermutigende Aufforderung: „Ihr könnt mich alles fragen“ reagierten die Jugendlichen mit einer bunten Mischung an Fragen, z.B. Wie sieht der Arbeitsalltag eines Landespolitikers aus? Welche Qualifikationen benötigt man, um in ein hohes politisches Amt zu gelangen? Wie viel verdient man als Landtagsabgeordneter? Was macht NRW für den Katastrophenschutz? In einer altersgerechten Sprache beantwortete  der Abgeordnete die Fragen der Jugendlichen und er erklärte ihnen anschaulich, was bei Fraktionssitzungen passiert und was eine Sitzungsvorlage ist.

Dass auch Landtagsabgeordnete nur Menschen sind, verdeutlichte Jörg Blöming mit dem Beispiel, dass auch er noch immer bei Reden vor großem Publikum nervös sei. Besonders erstaunt waren die Jugendlichen, als sie hörten, dass im Landtag Anwesenheitslisten geführt werden und dass ggf. Bußgelder drohen, wenn Abgeordnete bei Abstimmungen unentschuldigt fehlen.

Im Gegenzug zeigte Jörg Blöming auch Interesse an der Lebenswelt der Schüler*innen und fragte sie, ob sie bereits konkrete Zukunftspläne hätten und inwiefern sie sich politisch engagieren und informieren würden.

Wir danken Herrn Blöming für seine Zeit und Offenheit und freuen uns schon jetzt auf den nächsten Besuch bei uns am GSO und / oder einen Gegenbesuch im Düsseldorfer Landtag.

Herzlichen Glückwunsch! Mika Stockfisch (8b) ist der Schulsieger des diesjährigen Diercke WISSEN Wettbewerbs. Er setzte sich gegen die anderen Klassensieger der Jahrgangsstufen 7 bis 9 durch und nimmt nun am Landeswettbewerb teil. Wir wünschen ihm viel Erfolg!

Erfreulicherweise konnte der Wettbewerb in diesem Jahr wieder live vor Ort stattfinden. Da Corona aber immer noch unser Leben mitbestimmt, leider mit Einschränkungen: So konnten alle Schulen nur jeweils einen Schüler/eine Schülerin pro Altersklasse in die nächste Runde nach Hamm entsenden.

Für die SEK II trat Ermal Sinani (EF) in Hamm zum Regionalentscheid an. Er nahm in diesem Jahr zum ersten Mal an Jugend debattiert teil und stellte sich der Frage „ Soll ein Wandertag pro Schuljahr durch einen Projekttag zur mentalen Gesundheit ersetzt werden?“. Er schlug sich in dieser Debatte sehr gut, konnte aber leider nicht in das Finale gelangen.

Für die Sek I trat Julia Rademacher aus der 9a an. Hier ihr Erfahrungsbericht:

Am 4. Februar fand das Schulfinale der SEK I (Klasse 9a und 9b)im Schloss statt. David und ich vertraten bei der Frage, ob Influencer ausdrücklich auf Bildbearbeitung hinweisen sollten, die Kontra–Seite, während Felix und Emilian die Pro-Seite vertraten. Nach der Debatte beriet sich die Jury und verkündete wenig später auch schon, wer gewonnen hatte.

Als Herr Jahns sagte, dass ich gewonnen habe, habe ich mich sehr gefreut und Frau Schäfer teilte mir ein paar Informationen zu den nächsten Runden (Regionalqualifikation und Regionalfinale)  mit, welche in Hamm stattfanden.

Doch vor dem Wettbewerb in Hamm wurde ein digitales Schulsieger-Seminar mit Johannes Stupperich (Er stand für NRW 2018 im Bundesfinale) angeboten, bei welchen man noch sehr viele hilfreiche Tipps von ihm mitnehmen konnte.

Am 15. Februar stand schließlich der Wettbewerb in Hamm an. Dort angekommen habe ich mich erst einmal angemeldet. Dort habe ich dann noch eine Tüte mit Verpflegung bekommen. Schließlich wurde ich in den Raum geführt, in dem ich das erste Mal debattiert habe. In diesem Raum hat man von der Jury dann noch ein paar Infos bekommen und ob man bei dieser Debatte die Pro- oder Kontra-Seite vertritt. 10 Tage vor dem Wettbewerb in Hamm haben wir zwei Fragen bekommen, auf die wir uns vorbereiten mussten, um für die Debatte gerüstet zu sein. Die Fragen lauteten: „Soll der Verkauf von Spielzeugschusswaffen an Kinder verboten werden?” und: „Soll die Verwendung von Heizstrahlern in der Außengastronomie verboten werden?”. In der ersten Runde wurde die erste Frage gestellt und ich habe die Pro-Seite vertreten. In dieser Debatte war ich Pro 1, musste also die Debatte mit einer Anfangsrede einleiten. Als die Debatte schließlich vorbei war, hatte ich ein gutes Gefühl. Die Jury ging in einen anderen Raum, um sich zu beraten und uns Punkte für die Debatte zu geben. Danach gaben sie uns noch ein kurzes Feedback. Nach dem Feedback gingen wir wieder in den großen Raum und haben gewartet, bis alle fertig debattiert haben, um von Frau Carbone zu erfahren, welche Vier es ins Finale geschafft haben und ein zweites Mal (diesmal vor allen) debattieren dürfen. Frau Carbone gab bekannt, dass es ein reines Mädchen-Finale ist. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht auf dem Schirm, dass es nur 5 Teilnehmerinnen gab, war also noch sehr aufgeregt. Als Frau Carbone dann als zweites meinen Namen aufrief, habe ich mich sehr gefreut im Finale zu stehen. Ich hatte erneut die Aufgabe, die Pro-Seite zu vertreten, doch war dieses Mal Pro 2.

Nach einer sehr spannenden und ausgeglichenen Debatte zog sich die Jury zurück, um sich wieder zu beraten. Als sie zurückkamen war ich sehr aufgeregt. Als erstes gaben sie uns wieder Feedback und verrieten uns danach die Platzierungen. Zuerst gaben sie Platz Vier bekannt. Als sie dann nicht meinen Namen aufriefen, war ich sehr froh, da ich wusste, dass ich es auf jeden Fall in die Top 3 geschafft hatte. Maja Achtstetter aus Hamm gewann am Ende und ich wurde Dritte und bin mit einem guten Gefühl wieder nach Hause gefahren.

Bilder vom Schulfinale auf der Schlossbühne des GSO:

Bilder vom Regionalentscheid in Hamm:

Nach zweijähriger Pause haben sich 9 Mannschaften zum traditionellen Fußballturnier für die Oberstufe, Elternvertreter, ehemalige Schüler und Lehrer getroffen und ein schönes Turnier gespielt. Das Endspiel lautete: Abi 2015 - Abi 2012/2014. Der Abiturjahrgang 2015 trat als Titelverteidiger an und gewann auch in diesem Jahr ein spannendes Finale mit 2:1. Dritter wurde die Jahrgangsstufe EF, die die Lehrermannschaft im 7m-Schießen besiegt hat.

Die Fachschaft Sport unter der Leitung von Timm Kolditz hat das Turnier organisiert und die Klassen 9a und 9b haben für das leibliche Wohl gesorgt. Einige Bilder von der Veranstaltung:

Eltern- und Lehrermannschaft 2022

Am 7.4.2022 fand am GSO für die Klassen 5 bis 8 die schulinterne Vorausscheidung zum Wettbewerb „Physik aktiv“ der Bezirksregierung Arnsberg und der FH Hagen mit dem Thema „Schiff ahoi!“ statt.

Die Aufgabe: Nur aus Eierkartons sollte ein möglichst leichtes Boot gebaut werden, auf dem eine Wasserflasche stehen kann, während es in einem Becken schwimmt. Die Schülerinnen und Schüler sind in unterschiedlich großen Gruppen von 2 bis 5 Personen gegeneinander angetreten. Die gebauten Boote wurden vermessen, mit einem Kapitän und der vorgeschriebenen Last versehen und dann zu Wasser gelassen. Gewonnen haben die Teams mit den leichtesten Booten, die die Anforderungen erfüllten. An unserer Schule traten insgesamt 13 Teams gegeneinander an.

Gewonnen haben die Teams „LL Ahoi“ mit Leonie Weaver und Liv Richter, die „Männer WG“ mit Curtis Forchheim, Daniel Kefer, Felix Öztürk, Sören Schiller und Amir Sweidan, außerdem „die Landratten“ mit Maya Teckentrup und Hannah Hileke.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

Der Wettbewerb ist durch die Bezirksregierung Arnsberg und die FH Hagen mit dem Ziel initiiert worden, das Interesse der Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaften und Technik zu wecken und zu erhalten. Die Siegerteams der insgesamt ca. 50 teilnehmenden Gymnasien und Gesamtschulen im Regierungsbezirk treten im Juni bei einem Abschlusswettbewerb gegeneinander an.

Wir alle haben dieses Phänomen schon einmal - möglicherweise unbewusst - beobachtet, wenn Steine ins Wasser geworfen werden oder schwimmende Enten Wellen erzeugen. Es entstehen Wasserwellen, die sich teilweise überlagern und interessante Muster bilden.

In der Physik veranschaulicht man dieses gerne mit der Wellenwanne und lässt dort steuerbare Wellenerreger kontrollierbare Bewegungen ausführen. Somit lassen sich schnell und einfach verschiedene Wellentypen erzeugen und Phänomene an Wellen studieren. In der gymnasialen Oberstufe ist das abstrakte Inhaltsfeld „Quantenobjekte“ obligatorisch. Zur Erforschung des unvorstellbar kleinen Photons ist es optimal, mithilfe der Wellenwanne reale, ebene Wasserwellen sowie die Phänomene Beugung, Interferenz, Reflexion und Brechung zeigen zu können. Die Anschaulichkeit und die Planbarkeit von Wellenphänomenen ist für alle Lernenden ein großer Gewinn.

Wir danken der Hueck-Stiftung für die finanzielle Unterstützung, die es uns ermöglichte, ein neues Gerät mit zusätzlichem externen Impulsgeber anzuschaffen.

Herzlich bedankten sich im Namen der Schulgemeinschaft Herr Heimann und Herr Zacharias bei der Volksbank Beckum-Lippstadt für die Unterstützung, im Unterricht einen Avatar einsetzen zu können. Herr Kleine und Herrn Nolte überreichten bei herrlichem Sonnenschein diesen Roboter. „Es ist wunderbar, dass die Schule mit diesem Gerät auch schwer erkrankten Schüler*innen die Möglichkeit geben kann, am Unterrichtsgeschehen und am Sozialleben der Schule z.B. aus dem Krankenhaus aktiv teilnehmen zu können. Gerade die soziale Komponente ist bei einem positiven Heilungsverlauf nicht zu unterschätzen“, sagte Herr Zacharias.

Von links nach rechts: Herr Heimann (Vorsitzender des Fördervereins), Herr Zacharias (Schulleiter), Herr Nolte und Herr Kleine (Volksbank Beckum-Lippstadt)

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